Treppen
Treppenlifte

Wohnen mit Nachhaltigkeit

Townhouse, Maisonettenwohnung und Penthouse in guter City-Lage bieten jede Menge Luxus. Eine günstige Verkehrsanbindung, eine möblierte Einbauküche sowie eine komplette Innenausstattung runden den herrlichen Stadtblick von der Sonnenterasse ab. Kann es denn sein, dass ein solch luxuriöses Wohnkonzept auch Schwächen hat?


Die meisten dieser Häuser und modernen Atelier- oder Architektenwohnungen unterliegen vor Baubeginn der kompletten Planung der Inneneinrichtung. Dabei kann es auch schon einmal vorkommen, dass der bautechnische Entwurf abgeändert wird, um die Wohnräume optimal zu gestalten. Nicht selten kommt damit eine gering erscheinende Bedeutsamkeit zu kurz: Barrierefreiheit genießt keinen besonders hohen Stellenwert, obwohl sie einen hohen Teil zur Werterhaltung eines Hauses beiträgt. Beim Kauf eines Hauses denkt kaum jemand daran, in zukünftigen Jahren mit einer Behinderung leben zu müssen. Diese Einstellung sorgt jedoch dafür, dass zunehmend Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen, die in keiner Weise späteren Wohnraumanpassungen gerecht werden, weil sie unverhältnismäßig teuer sind, wenn man in 20 oder 30 Jahren Umbauten realisieren muss, die ein Anpassen an die Veränderung der Lebenslage bei Krankheit und altersbedingten Handicap erfordern. Auch wenn darauf gehofft wird, letztendlich nicht selbst betroffen zu sein, so ist es doch ratsam, schon vorab an eventuelle altersbedingte Einschränkungen mit körperlichen Beschwerden zu denken.

Planung und Beratung


Von Beginn an sollte darauf geachtet werden, dass sämtliche Voraussetzungen existieren, die einen Umbau ermöglichen und einen Einbau von Hilfsmitteln wie Treppenlift und Wandhalterung gewährleisten. Es gibt zahlreiche Wohnungsplaner und Bauarchitekten, die Wert auf die Nachhaltigkeit entworfener Wohnungen legen. Diese Räume erfüllen die Anforderungen der DIN Norm 18040-1 und 18040-2 und entsprechen damit den Voraussetzungen an die Barrierefreiheit, die nachträglich und ohne bautechnischen Umbau vorgenommen werden kann.

Einbau Treppenlifte


Als besonders schwierig werden zusätzliche Wohnraumschaffung und die fachgemäße Installation von Treppenliften gesehen. Treppen dürfen einen Neigungswinkel von 75° nicht übersteigen, mancher Treppenlift kann nur eine Neigung von 45° oder gar nur von 35° überwinden. Zudem sollte entlang der Treppe eine stabile Wand verlaufen, damit eine sichere Verankerung vorgenommen werden kann. Alternativ sind in einigen Fällen auch Befestigungen am Treppengeländer selbst möglich. Andererseits ist der Wohnraum mit einer freien Mindestfläche von 1,5 m² zu versehen, was in großflächigen Penthouses aber ohnehin meist der Fall ist. Letztlich sind jedoch auch Brüstungshöhen, Türrahmenbreite und kleine Anpassungen in Küche und bei sanitären Anlagen von hoher Wichtigkeit, um den Zustand einer allgemeinen Barrierefreiheit zu erreichen.

Wurde beim Konzept und der bautechnischen Umsetzung all dies beachtet, gereicht die Immobilie den Ansprüchen der Bau Norm 18040 und ist damit bestens geeignet, im hohen Alter wie auch von Personen mit körperlichen Gebrechen bewohnt zu werden. Es ist empfehlenswert, darauf zu achten, dass das neue Heim alle Voraussetzungen für die Zukunft bereithält - ob Stadthaus, Penthouse oder Einfamilienhaus.



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